Kämpfe, Kriege, Konflikte und Mobbingaktionen werden oft schon vor dem eigentlichen Tatort oder Ereignisschauplatz in eine zerstörerische Richtung gelenkt.

Wie wird das gemacht? In dem man Unwahrheiten erzählt, Wahrheiten kreativ auslegt, manipuliert oder versucht etwas anderes, eine andere Person oder ein von einer anderen Person verursachtes Ereignis dazu zu verwenden, der „eigentlichen“ Zielperson zu schaden, die man im Fokus hat. Auf eine günstige Gelegenheit wartete der Täter oder die Täterin schon lange. Billige Ablenkungsmanöver, Angstmacherei, Aufbau von Druck helfen den Tätern oft die Zielpersonen zu verunsichern.

Wobei ich hier nicht von tatsächlichen Kriegsschauplätzen sprechen will. Ich meine die Kriegsschauplätze in den Unternehmen und Organisationen. Der alltägliche Konfliktwahnsinn. Meist von Menschen zelebriert die nach Außen auf „dicke Hose oder straighter Rock“ machen und deren Selbstwertpegel und Selbstliebe unter der öffentlichen Maskierung im untersten Bereich schwingt und sie deshalb unreflektiert, zerfressen von Neid und Missgunst versuchen anderen das Leben schwer zu machen.

Verhalten ist all das, was eine Leiche nicht mehr hinkriegt. Es ist mein Beruf und meine Berufung, das Verhalten von Menschen zu beobachten! Und oft denke ich, ich habe schon alles gesehen, dann werde ich wieder eines Besseren belehrt. Was kann man denn nun tun, wenn man belästigt, sekkiert, ungerecht behandelt oder gemobbt wird.

Einige meiner Profilers Rules in Kurzfassung:

#1 Umweltbewusstsein und Orientierung

  • Beobachten Sie die Umgebung! Damit meine ich die Konfliktumgebung und orientieren Sie sich!
  • Was ist hier los?
  • Wie wird vorgegangen?
  • Wie wird inszeniert?
  • Welche Menschen werden einbezogen?
  • Welche Menschen lassen sich einbeziehen?

    #2 Strategie – was steckt dahinter?
  • Welche Strategie wird angewendet?
  • Welche Vorgangsweise scheint offensichtlich?
  • Was kann das „nicht offensichtliche“ das Verborgene dahinter sein?
  • Was ist der eigentliche Grund der Handlung welcher verdeckt wird?
  • Was ist scheinbar nicht da, was fehlt? Was ist da?

    #3 Wie ist der Modus Operandi, also die Art und Weise des Handelns?
  • Wie geht der Täter vor?
  • Geht er immer gleich vor? Hält er sich an den Modus Operandi?
  • Welche Spuren hinterlässt der Täter?
  • Wie ist die Art der Handlung?
  • Was will diese Handlung zeigen oder bezwecken?
  • Welchen Nutzen hat der Täter bzw. was soll der Zweck der Handlungen sein?

Was ist zu tun?

  • Lassen Sie sich keinesfalls einschüchtern und lassen Sie sich nichts gefallen
  • Sie haben mit den Profilers rules schon Informationen gesammelt, diese bewahren Sie bitte auf.
  • Notieren Sie bitte alle Ereignisse mit Datum, Zeit, Zeugen
  • Wenn Sie es nicht alleine bewältigen, informieren Sie Betriebsräte, Personalabteilung bzw. holen Sie Rechtsberatung ein. Der Arbeitgeber unterliegt der Fürsorgepflicht (§1157 ABGB Fürsorgepflicht des Dienstgebers)
  • Wenn Sie vom Täter Mails haben (auch oft anonym) oder andere schriftliche Dokumentationen, bewahren Sie diese bitte auf und zeigen Sie diese einem Profi. z.B. einem Profiler, einem Psychologen, einem Sprachforensiker oder der Polizei.

Sprachforensiker, Profiler und Psychologen erstellen Ihnen aufgrund des Geschriebenen ein Persönlichkeitsprofil über den Verfasser. Und oft geben die Menschen in ihrer Achtlosigkeit soviel über sich preis, dass sie schon genug wissen ohne einen Profi zu konsultieren. Alles was du wie schreibst hat immer mit dir zu tun. Das was du schreibst, gibt Auskunft über das was du denkst und wie deine Persönlichkeit strukturiert ist.

Normalerweise sollte man sich ja auf keinen Schriftverkehr einlassen! Ich mache das sehr gezielt, denn je mehr schriftliche Antworten ich bekomme, desto mehr Analysematerial habe ich von der Person.

Wenn es wirklich heiß wird: Schöpfen Sie die Rechtsmittel aus, involvieren Sie eine Rechtsberatung z.B. von WKO, Arbeiterkammer oder organisieren Sie sich einen guten Anwalt. Viele wagen diesen Schritt aus Angst oder wegen der Langwierigkeit nicht. Auch wenn es unangenehm ist, bevor Sie daran zugrunde gehen, ziehen Sie es rigoros durch.

Herzlichst
Patricia Staniek
Consulter/Profiler/SBI Intelligence Analyst/Teamperformer/Executivecoach/Kriminologie i.A.
Berater für Menschenführung im Bereich Sicherheit/Management/Leadership/HR/Vertrieb

Textcopyright: Patricia Staniek

Menschen der Gattung Blender, Tarner und Täuscher greifen tief in die Trickkiste um nicht vorhandene oder schwach ausgeprägte Kompetenzen und Fähigkeiten durch eine gekonnte Selbstdarstellung zu inszenieren. Um intelligent zu wirken, als smart, taff und weltoffen durchzugehen, braucht man nicht der oder die Intelligenteste zu sein, auch nicht der oder die Kompetenteste. Man muss sich lediglich gut inszenieren können und es hilft eine Charmedusche -ein rhetorisches Talent zu sein- , das oberflächlichste Komplimente sehr weitreichend versprüht und viele Versprechen und Zugeständnisse macht, die niemals eingelöst werden. Das können sie, das ist bei vielen eine Qualität die ihres Gleichen sucht.

Sie nicken in Meetings stumm und bestätigen damit Dinge von denen sie nicht immer etwas verstehen, machen dabei wie wild Notizen, googeln etwas nach, werfen mit Statistiken und Diagrammen um sich, denn die Zahlen lügen nicht. Aussagen wie: Wir sollten da mal reflektieren oder darf ich dazu das Quellenverzeichnis sehen, bringt Punkte auf der „Ich blende mich hoch-Liste“. Sie schmücken sich mit fremden Federn, kriegen noch schnell die Fluchtkurve wenn es Arbeit gibt.

Die Optik ist ein wichtiger Punkt. Mit tollen Slim fit-Anzügen der Top-Markenhersteller in dunklen Farben gehalten, glänzen sie natürlich auch optisch. 3 Teiler wirken mächtiger und wer die dominierende rote Krawatte neben der blasslila und der grünen des Sitznachbarn hat – der hat gewonnen. Den größten Kragen bei der machtvoll wirkenden Businessbluse und den intelligentesten Blick durch die Glasbrille. Initialen und Monogramme ziehen sich durch –wie ich hörte- bis in die Unterwäsche. Und nun: Wer gepflegten Bart trägt, wirkt intellektueller und intelligenter behaupten die Imagemaker. Aber nur bei den Männern. Oft erkennt man sie am Wichtigtun schon von der Ferne. Schon die körpersprachlichen Signale sind von Wichtigkeit durchflutet. Und das Spannende: Die Blender, Tarner und Täuscher treiben auch in Toppositionen ihr Unwesen.

Ja natürlich öffne ich hiermit eine große Schublade, die dennoch nicht so groß ist, dass alle Blender darin Platz finden würden die ich je kennen gelernt habe. Also, beobachten Sie einmal genau, wer Ihnen denn so ins Blickfeld gerät!

Der Umgang mit Blendern, Tarnern und Täuschern!

Grundsätzlich blicke ich bei Menschen hinter die Fassaden, reiße ihnen aber die Maske nicht runter. Die Menschen die in meinem Umfeld sind oder mit mir zu tun haben, wissen worauf sie bei mir vertrauen können – bei aller Klarheit und Deutlichkeit ist meine Formulierung korrekt und professionell.

Und das sind meine Tipps, wenn Blender ihren Lieblingssport betreiben, „sich mit fremden Federn schmücken“:

  • Bleiben Sie professionell „immer über der Gürtellinie“!
  • Ärgern ist eine Entscheidung, kontrollieren Sie den Ärger-Impuls und üben Sie sich in Souveränität und Gelassenheit. Menschen in gestressten oder emotionalen Situationen geraten in einen geistigen Tunnel und sind nicht mehr in Lage souverän zu handeln.
  • Sie sind überrascht, der Blender präsentiert gerade Ihre Ideen?Handeln Sie sofort!

Hier ein Beispiel wie Sie vor anderen Zuhörern agieren können:

Vielen Dank das du meine Idee schon heute hier aufgreifst! Dazu möchte ich noch gerne ein paar wesentliche Punkte ergänzen!

Ein Beispiel wie Sie beim weiterführenden Gespräch mit dem Blender „elegant“ formulieren können:

Ich bin irritiert (ärgerlich, erstaunt, sauer…) darüber, dass meine Idee heute ohne mein Wissen von dir präsentiert wurde. Da entstand bei mir der Eindruck, dass du meine Idee als deine verkaufen wolltest. Ich erwarte mir von dir, dass du meinen Namen, wenn es um meine Ideen geht, als Ideengeber nennst, mich vorher darüber informierst und mich einbindest!

  • Falls Sie Ihre Pappenheimer schon kennen:
    Wenn Sie eine verschriftlichte Idee aus der Hand geben, verwenden Sie stets Wasserzeichen und versehen Sie die Dokumente mit Ihrem Namen.
  • Bleiben Sie argwöhnisch und beobachten Sie!
  • Wenn der Blender Behauptungen aufstellt und Sie von der Richtigkeit nicht überzeugt sind, fragen Sie nach! Wie war das genau? Mit wem konkret hast du gesprochen? Was war genau die Aussage?….

Sie haben Fragen dazu! Dann fragen Sie mich! Sie haben im Kommentarbereich des Blogs auf meiner Webseite die Möglichkeit dazu!

Herzlichst
Patricia Staniek
Consulter/Profiler/SBI Intelligence Analyst/Teamperformer/Executivecoach/Kriminologie i.A.
Berater für Menschenführung im Bereich Sicherheit/Management/Leadership/HR/Vertrieb

Textcopyright: Patricia Staniek

 

 

 

Die Wirtschaftszeitungen greifen in vielen Artikeln dieses Thema auf. Ethikkommissionen werden gegründet, Ethikprogramme werden als „Managementtool“ implementiert und installiert. Und genau das macht mich sehr argwöhnisch und skeptisch. Kann man Ethik und Moral implementieren und installieren? Was steht dahinter? Ist jede Ethikkommission eine Ethikkommission oder handelt es sich um eine Zusammenrottung von Moralaposteln? Ich war neugierig und habe bei hochrangigen Leadern diese beiden Begriffe nachgefragt und meine Schlüsse gezogen.

 

Ich bin erstaunt wie oft die Begriffe Ethik und Moral „in den selben Topf“ geworfen werden und sie letztendlich als Synonym enden. Von 12 befragten Leadern lieferten mir lediglich 2 hochrangige Personen aus dem Militär eine für mich schlüssige und der praktischen gegenwartlichen Philosophie entsprechende Erklärung dieser beiden Begriffe. Chapeu die Herren – ich ziehe meinen Hut.

Die gegenwärtliche Philosophie sieht diese Begriffe getrennt an, wobei es auch hier einige Gegenströmungen zu bemerken gibt. Die Moral hat ihre Bestandteile aus Regeln, Werten, Normen, Prinzipien oder Dispositionen, welche in Systemen als Maßstab für das Verhalten von vernunfttalentierten Lebewesen angesehen werden. Da sich viele unterschiedliche Normensysteme bilden, denken und erfinden lassen, gibt es natürlich auch viele Moralen.

Die Ethik ist die wissenschaftliche Beschäftigung mit der Moral, die Metaebene, die Reflexionsstufe die über der Moral steht und stehen soll. Sie erhebt nicht den Zeigefinger – sie reflektiert, denkt und überlegt. Moralische Aussagen werden durch die Ethik in Frage gestellt, untersucht und bewertet. Ethik gibt es nur eine, Moralen gibt es unzählige. Ethik ist für mich die Reifestufe, der Überprüfer und Analyst der Moral. Primär ist die Ethik in der Philosophie angesiedelt, teilweise taucht sie aber auch in der Moralpsychologie auf. Gerne bezieht man sich auf Ethos, Logos und Pathos. Um hier beim ein- und überdeutschten Begriff Ethos zu bleiben, hat Ethos nicht die gleiche Bedeutung wie Ethik. Ethos bezeichnet mehr die sittliche Grundlage von Personen und Gruppen, welche die eigene Bildung der Identität und das Selbstverständnis fundieren soll.

Primär lohnt es sich seine Moralen, -die faktischen Verhaltens- und Handlungsmuster- zu hinterfragen und sie somit auf ein ethisches Prinzip zu stellen. Ja, ich weiss, „immer muss sowas selber machen“ ;-)

Herzlichst
Patricia Staniek
Consulter/Profiler/SBI Intelligence Analyst/Teamperformer/Executivecoach
Berater für Menschenführung im Bereich Sicherheit/Management/Leadership/HR/Vertrieb

Tuscheln hinter vorgehaltener Hand. Unüberlegte Aussagen von unreflektierten oder auch manchmal „kranken“ Menschen. Die Motive der Tuschler und Anschwärzer sind Langeweile, sich zurückgewiesen fühlen, nicht wahrgenommen fühlen, in den Mittelpunkt wollend, Rache, der Wunsch nach Aufmerksamkeit- eine lange Reihe von Bedürfnissen und Scheinbedürfnissen. Wo Unrecht getan wird, muss geahndet werden, keine Frage.

Dennoch gilt es Aussagen zu beleuchten und genau zu hinterfragen. Das „Opfer“ als auch den „Täter“, denn es gibt die wirklichen Opfer und es gibt die vermeintlichen Opfer die verdeckt als Täter agieren.

Hinter vorgehaltener Hand wurde schon lange getuschelt, das Baby welches die Sekretärin im Bauch trägt sei nicht von ihrem Mann sondern von ihrem Chef. Der Mann der Sekretärin arbeitete auch im Unternehmen und es ging sehr schnell das er diese infame Behauptung erfuhr. Und er begriff, dass dies niemand für ein Gerücht hielt und auch er wusste nicht mehr was er glauben sollte. Seine Emotion kochte hoch. Voll Wut stürmte er in das Büro seiner Frau, tobte und schrie, der Chef lies ihn aus dem Büro werfen und entliess ihn fristlos. Seine Frau lief beschämt davon, stieg ins Auto – verursachte durch ihren emotionalen Zustand einen Autounfall bei dem ein Fußgänger schwer verletzt wurde und sie verlor das Baby, welches definitiv von ihrem Mann war. An diesem Beispiel sieht man schon wie Dominosteine in Aktion geraten können, wie Situationen kippen und welche langfristigen und verheerenden Auswirkungen so etwas haben kann.

Der Arbeitgeber ist verpflichtet aufzuklären und zu handeln. Verleumdung, Gerüchte, falsche Anschuldigungen dürfen keinesfalls geduldet werden. Und es macht Sinn schon kleine Redereien und Gerüchte im Keim zu ersticken und als Unternehmer zu zeigen, das so etwas im Unternehmen nicht geduldet wird. In einem anderen Fall reagierte die Vorgesetzte vollkommen richtig. Sie legte die Gerüchte im nächsten Teammeeting offen, erklärte das sie so etwas nicht dulde, dass sie jeden abmahnt und zur Verantwortung ziehen wird, der falsche Gerüchte streut und Unwahres erzählt. Sie erklärte auch, wenn es tatsächliche Themen gäbe, die jemanden gefährden oder belasten können, man umgehend zu ihr kommen müsse, damit der Vorfall oder das Ereignis geprüft und eine Aufklärungsmöglichkeit geschaffen werden kann.

In privaten Situationen ist dies oft viel schwieriger. Der Kreis zieht sich weiter und ist wesentlich grösser. Das Hinterhältige an Gerüchten ist, dass – auch wenn sie aufgelöst werden – vermutlich immer etwas kleben bleibt.   Vollkommen machtlos sind Gerüchteopfer dennoch nicht. Viele überlegen es sich, da rechtliche Schritte Geld kosten und oft sehr langwierig sind. Bei schwerwiegenden Gerüchten würde ich es dennoch tun. In meiner Arbeit erlebe ich solche Fälle ständig, viele davon können durch Gespräche oder Verwarnungen gelöst werden, manchen müssen rechtlich gelöst werden und manchen bleiben lange oder manchmal sogar lebenslange an Unschuldigen hängen.

Der britische Publizist & Soziologe Cyril N. Parkinson drückte es auf seine Art und Weise sehr elegant aus: „Wo immer in der Kommunikation ein Vakuum entsteht, werden Gift, Müll und Unrat hineingeworfen.“

Oder anders gesagt: Neider und Schwätzer produzieren Gerüchte, von Situations-Dummen werden sie ungeprüft weitererzählt und von Denkresistenten ungeprüft geglaubt. Eine böse Aussage meinerseits? Ja, definitiv!

 

Konkrete Tipps:

1.) Kochen Sie in Ihrer eigenen Küche und niemals in der Gerüchteküche

2.) Wehren Sie Gerüchte ab, fragen Sie nach Quellen und Urhebern

3.) Beteiligen Sie sich nicht!

4.) Sagen Sie dem Informanten, dass Sie beim Gerüchteopfer nachfragen werden? (Das ändert die Situation oft drastisch ;-)

5.) Erklären Sie dem Informanten, dass Sie kein Haubenkoch für die 5Stern-Gerüchteküche sind.

In wirklich drastischen Fällen suchen Sie sich rechtlichen Beistand, informieren Sie Betriebsrat und andere Supportpersonen!

 

Herzlichen Gruß
Patricia Staniek
Consulter/Profiler/SBI Intelligence Analyst
Berater für Menschenführung im Bereich Management/Leadership/HR/Vertrieb

Aufräumen mit der Gerüchteküche-
Springen Sie nicht auf jeden Zug auf der vorbei fährt

 

Die Gerüchteküche kocht, Botschaften werden gezielt gestreut – scheinbar aus Hilflosigkeit oder anderen Motiven – dennoch: Vorwiegend manipulativ!  Den manipulativen Verbalakrobaten darf keine Plattform geboten werden!  Bestimmt ist Ihnen etwas in dieser oder ähnlicher Form schon zu Ohren gekommen und vielleicht sogar auf den Magen geschlagen!

 

Hast du schon gehört? Oder: Ich darf es dir nicht sagen, du musst es für dich behalten! Oder: Herr Decker ist nur hier, weil er Infos über mich sammelt?
Ich habe gehört, das Herr Decker die Frau Winter mobbt. Zur Winter sind alle sind immer so gemein und dissen sie!


Und?
Wie schnell springen Sie auf den Zug der ungeprüften Informationen auf?

Wie schnell sitzen Sie beim Ankläger, Diffamierer, Schwindler oder einfach gesagt: beim Manipulant auf der Couch und nicken und sind eifrig mit dabei, zu glauben und zu verstehen?

Als Profiler aber auch als Executivecoach ist meine Aufgabe, scheinbare „Wahrheiten“ und Unwahrheiten zu hinterfragen. Sie komplett auseinander zu nehmen und der Richtigkeit oder Unrichtigkeit von Aussagen auf die Spur zu kommen und sie klarstellen zu können. Und Gerüchte interessieren mich nicht! Mich interessieren die tatsächlichen und überprüften Fakten!

 

Analyse eine Botschaft, Nachricht oder Information:

Was ist die Information?

Wie glaubwürdig erscheint sie?

Von wem kommt die Information? Wo ist die Quelle?

Wie wurde Ihnen die Information übermittelt? Persönlich, Telefon, Sms, Email….

In welcher Art und Weise wurde Ihnen die Information vermittelt?

Wurde die Quelle bekanntgegeben oder wurde sie verschwiegen?

Welche Informationen haben Sie über den Informanten?

Was sagt die Information über den Informanten aus?

Was hat das mit dem Informanten zu tun?

Was ist die Aussage, das Thema?

Was wird gesagt, was schwebt zwischen den Zeilen?

Was ist der Informationsmarker – was an Information ist für Sie der Kern?

Welches Bedürfnis bzw. welche Gründe und Absichten könnte der Informant haben?

Was macht die Information mit Ihnen bzw. wie empfinden Sie die Art und Weise in welcher der Informant agiert?

 

Stellen Sie doch in Frage – im wahrsten Sinne des Wortes
Ihre Patricia Staniek

 

Text: Patricia Staniek

 

Letztes Jahr ist ein Berliner Weihnachtmarkt Ziel eines Attentates geworden. Attentäter treffen uns nicht dort wo sie wollen sondern dort wo sie können. Auch die Wiener Christkindlmärkte haben sicherheitstechnisch ordentlich aufgerüstet und dennoch möchte ich Ihnen heute ein paar Gedankenansätze aus unserem Vortrag „Sicherheitsdenken“ mitgeben, den ich gemeinsam mit Oberst Gerald Tatzgern BKA Joint Operational Office und Dr. Gerald Kiss vom ÖWD zu unterschiedlichen Sicherheitsthemen halte. Natürlich ist vieles von der Form des Geschehens abhängig.

 

Profilers Rules für ein sichereres Gefühl:
#Information & #Orientierung

#1 Wenn Sie auf einen Weihnachtsmarkt gehen, schauen Sie sich den Orientierungsplan des Weihnachtsmarktes vorab schon im Internet an. Informieren Sie sich da schon über Zu- und Ausgänge und im Besonderen über Notausgänge. Vor Ort sehen sie sich noch einmal um, um die die Notausgänge (Notausgangzeichen), mögliche kurzfristige Verstecke und weitere Fluchtwege ausfindig zu machen.

Sehen Sie sich auch nach erkennbaren Sicherheitsmaßnahmen um, wo ist Sicherheitspersonal, wo sind Betonblöcke die „reinrasen“ verhindern sollen usw.

#2 Wo kann ich mich im Ernstfall verstecken?
Für kurzfristige Verstecke eignen sich z.B. : Denkmalsockel, große Betonblumenkisten, starke Bäume.

#3 Gehen Sie am Besten zu Zeiten wo kein Gedränge herrscht und weniger Menschen unterwegs sind. Speziell Eltern mit Kindern und Kinderwägen empfehlen wir lieber zu ruhigeren Zeiten mit ihren Kindern den Markt zu besuchen.

# 4 Nichts gegen Punsch – dennoch beachten Sie – je mehr davon – umso mehr vermindert sich die Wahrnehmung und die Reaktionsfähigkeit.

#5 Wenn Sie einen Notruf tätigen, bleiben Sie ruhig und zählen kurz die wichtigsten Fakten nacheinander auf. Hören Sie dem Beamten genau zu und beantworten Sie die Fragen.

Notrufnummern: Feuerwehr 122, Polizei 133, Rettung 144, Euronotruf 112

 

Damit haben Sie schon etwas zu einem „Handlungsgefühl“ beigetragen und können den Christkindlmarktbesuch genießen

 

 

Mobbing ist der Killer der Motivation, das schleichende sich in die Seele bohrende Gift des gemobbten. Es ist vollkommen normal, das man sich mit Konflikten am Arbeitsplatz auseinandersetzen lernen muss, sie klären muss, damit umgehen lernen muss. Denn wo gehobelt wird, da fliegen bekanntermaßen Späne!

Dennoch Mobbing ist nochmal was anderes! Mobbing kann die Seele kaputt machen. Und zwar bestimmt nicht die des Mobbers, denn die hat eine Andere Art von „Schaden“ und schon vorher und zwar jene die ihn dazu bringt solche Handlungen zu setzen.

Mobbing ist permanentes schikanieren (angreifen, pöbeln, verbal attackieren….) über einen längeren Zeitraum mit dem Ziel den anderen zu vernichten, auszugrenzen oder zu vertreiben.
Mobbing vermiest einem nicht nur das Arbeitsleben, es wirkt sich bis ins Privatleben aus. Die gemobbte Person nimmt die Geschehnisse und die dazugehörigen Emotionen mit nach Hause.
Mobbing kann einen Menschen im extremsten Fall krank machen. In meinen „Wehr dich gegen Mobbing“-Workshops habe ich immer wieder erlebt, wie lange Menschen diese Problematik mit sich herumtragen und wie sehr ihr Leben darunter leidet.

Warum mobbt der MobberIn?
Dafür gibt es vielerlei Gründe! In meinen Coachings habe ich immer wieder folgende Gründe aufgrund von Indizien feststellen können:

  • Dem NoSelbstwert-Mobber fehlt die Anerkennung und das Selbstwertgefühl. Er wertet andere ab um sich scheinbar besser da stehen zu lassen
  • Der Faditäts-Mobber langweilt sich, ist unausgeglichen, ist unzufrieden,
  • Angst-Mobber Der Mobber hat Angst um seinen Job und will die Gefahr vernichten…
  • Der Machtmobber – Oft ist es ein Vorgesetzer der Macht ausspielt oder ein sich mächtig fühlender Kollege oder Kollegin
  • Der Neid-Mobber – (der Gemobbte, hat mehr Kenntnisse und Fähigkeiten, den besseren Job…)

WEHR DICH – DENN DER MOBBER LEBT OHNEHIN GEFÄHRLICH

1.) Grundsätzlich ist es immer wichtig sich fit für Konflikte zu machen. Das bedeutet, dass eine gezielte rhetorische Schulung bzw. das Erlernen wie man Konflikte löst, bereits im Vorfeld hilfreich sein kann. Denn ein „Ich trau mich nicht wehren“ lässt ein paar rollende Steinchen schon mal zur unüberschaubaren Mobbinglawine werden. Sich wehren, kann Mobbing oft schon in den Anfängen im Keim ersticken. Leider ist Mobbing, aber auch Bossing oft unternehmenspolitisch oder politisch motiviert. Das erleichtert die Anti-Mobbing-Vorgangsweise zwar nicht, dennoch darf man sich nicht einschüchtern bzw. kaputt machen lassen. Im Ernstfall gehen Sie den rechtlichen Weg.

Fall: Eine Coachingklientin die bei mir betreffend einer Anti-Mobbingstrategie war, bekam vor Kurzem Recht zugesprochen. Und..nicht Sie wurde letztendlich versetzt sondern die Mobberin. Dabei ging es der Mobberin ja um die Position der Gemobbten. Vielleicht hätte die Mobberin mit ehrlicher Arbeit anstatt mit Mobbing im Unternehmen Aufstiegschancen gehabt.

2.) Führen Sie auf jeden Fall ein Gespräch mit dem Mobber und fordern Sie faires Verhalten ein. Wenn der Mobber ein Kollege ist, fordern Sie über Ihren Vorgesetzen ein Gespräch an, wobei ihr Chef, oder jemand von der Personalabteilung oder vom Betriebsrat dabei ist. Wenn der Mobber ihre Führungskraft ist, müssen Sie dieses Gespräch ebenso führen auch unter Beisein des Betriebsrats. Fordern Sie im Unternehmen eine klare Haltung gegen Mobbing ein und fordern Sie die Fürsorgepflicht Ihres Unternehmens ein.

3.) Dokumentieren Sie alle Ereignisse akribisch. „Zeit, Datum, Ort, Zeugen, Ereignisse, Mobber und mögliche Mitmobber, wer schlägt sich auf Ihre Seite, wer schaut einfach nur zu“. Diese Dokumentationen helfen Ihnen bei allen Gesprächen aber auch bei einer möglichen rechtlichen Vorgangsweise.

4.) Verunsichern Sie den Mobber! Zeigen Sie keine erkennbare Wirkung auf seine Mobbingtaten. Holen Sie sich Unterstützung aus dem Team. Wenn er sieht das, Ihre Unterstützer mehr werden, kann dies sehr wirkungsvoll sein. Machen Sie die Angriffe im Unternehmen an den entsprechenden Stellen publik. Machen Sie den Mobber darauf aufmerksam, dass er mit (rechtlichen) Konsequenzen zu rechnen hat.

5.) WICHTIG! Verstecken Sie sich nicht hinter Ihren Helfern. Positionieren Sie sich! Lernen Sie sich zu verteidigen und zu schützen! Wenn Sie das bisher nicht gelernt haben – dann lernen Sie es jetzt! Wenn Sie sich verstecken und sich nie selbst positionieren, werden Sie immer eine leichte Beute für andere werden.

6.) Kontaktieren Sie im Ernstfall einen Professionisten! Im Internet finden Sie auch Adressen von öffentlichen Mobbingberatungsstellen.

7.) Zur Wiederholung – lernen Sie sich gezielt verbal zu verteidigen, rüsten Sie auf!

Wenn ich in Unternehmen im Bereich der betrieblichen wirklich tiefen Abgründe arbeite und es ist mein Auftrag hochgradiges Mobbing, tiefe und weitgestreute Konfliktherde und innerbetriebliches Stalking zu neutralisieren, dann gehe ich nach meinen #profilersrules vor. Einige stelle ich hier vor.

1.) ORIENTIERUNG – FAKTEN – Nichttrivialisiert agieren

Der 1. Schritt ist den „Tatort“ anzuschauen und mich dort zu orientieren. Ich sehe mich um, wer ist da, wer nicht, was wird wird getan, wie gesagt, wie wird agiert, was wird unterlassen. Was wird nicht gesagt, was wird ausgeblendet – wo verstecken sich die ausgeblendeten Themen und warten darauf von mir aufgespürt und aufgedeckt zu werden. Was muß ich an die Oberfläche holen um klären oder neutralisieren zu können.

2.) Der MODUS OPERANDI! Die Art des Handelns und was hinterlässt der Täter am Tatort!

Wie ist das Verhalten der/des Täters: Wie geht er vor? Welche Schritte hat er in welcher Art gesetzt? Welche Verhaltensweisen verwendet er zum Verbergen und vertuschen seiner Taten, welche um zu blenden, zu tarnen und zu täuschen.

3.) VIKTIMOLOGIE: Wie ist das Verhalten des Opfers und wie ist die Beziehung des Opfers zum Täters?

Wer wurde wann und wie zum Opfer? Welchen „Operation Status“ hat die Situation?

4.) EXPLORATION:

Das Auskundschaften im Sinne des Sammelns von relevanten und scheinbar unrelevanten Informationen ist eine Phase. Was muss ich noch wissen, wen oder was muß ich keine Beachtung schenken!

5.) EXEMPLUM, PROCESSUS – Strategós

Ich entwickle den Vorgang, stimme ihn ab, schaue auf Entwicklungen und Rückschritte, achte auf die Ökologie der strategischen Handlungen, korrigiere und arbeite einerseits intuitiv, fllxibel und auf der anderen Seite sehr akribisch!

Und weiter…sie verstehen…kann ich meinen strategischen Profilerkoffer nicht aufmachen :-)

Herzlichen Gruß
Patricia Staniek, Int. Consulting & Profiling
Profiler/SBI IntelligenceAnalyst/Coach/
/Consulter/Keynotespeaker

Foto: Andreas Hochgerner

Diskutiert wurde nun genug – Handlungsmöglichkeiten schaffen! Macht wird missbraucht von den Mächtigen als auch von den Unmächtigen und Ohnmächtigen. Von Männern und Frauen. Die Macht einer Position lässt scheinbar die eine oder andere Person glauben, dass Macht tun kann was sie will – sie unterliege keinem Gesetz.

Macht wird von oben nach unten missbraucht, sie wird aber oft auch von unten nach oben missbräuchlich eingesetzt. Es gibt Macht-Menschen die ihre Macht benutzen um etwas zu erreichen, zu bekommen, zu erzwingen. Macht die der „Nichtmächtige“ zu spüren bekommt, Macht, welcher der Nichtmächtige, Unmächtige oder Ohnmächtige ausgesetzt ist. Macht die Angst macht und die aufgrund von unterschiedlichsten Ängsten des Machtlosen wirksam ist.

Dennoch: Jede Medaille hat 2 Seiten. Im Zuge meiner langjährigen Tätigkeit in meinem Beruf erlebe ich beide Seiten. Der Mächtige oben – überschreitet Grenzen beim Unmächtigen. Oft erlebte ich, dass der scheinbar Unmächtige, sich erhebt – aus Wut, weil er nicht bekam, was er wollte, weil er abgewiesen oder zurückgewiesen wurde, weil der andere den besseren Job bekam. Nun werden gefährliche Machtspiele ausgeübt in dem Unwahrheiten, falsche Aussagen und Anschuldigungen getätigt und somit Existenzen ungerechtfertigter Weise zerstört werden. Und bevor man den Finger erhebt, ist der Wahrheitsgehalt auf allen Ebenen genauestens zu prüfen. Manche Überraschung kann bei näherem Hinterfragen zu Tage kommen.

In der Mehrheit sind die Frauen von Machtmissbrauch und sexuellen Übergriffen davon mehr betroffen als Männer, dennoch gibt es auch Männer die mit weiblichen aber auch männlichen Vorgesetzten dieselben Probleme hatten. Nur Männer wenden sich aus Scham noch weniger an Hilfestellen als es Frauen machen.

Was kann ich selber tun um mich zu schützen und gar nicht in solche Situationen zu kommen und was kann ich tun um mich im Ernstfall zu wehren: Wie Sie sich selbstsicher verhalten, gut positionieren, präventiv Vorgehen und sich im Ernstfall wehren können.

  1. Ein selbstsicherer Auftritt und PROFESSIONELLES Verhalten am Arbeitsplatz lässt andere vor Übergriffen und Machtspielen abschrecken. Der Wunsch Grenzen setzen zu können, hilft Ihnen nicht dabei, den Schranken auch runtergehen zu lassen. Sie müssen es tun. Und dafür ist Arbeit am selbstbewussten Auftritt hilfreich!
  2. Arbeiten Sie grundsätzlich an Ihrem Mut – denn Angst ist kein guter Begleiter.
  3. Überlegen Sie, wie sicher Sie sich grundsätzlich fühlen, welchen allgemeinen beruflichen Situationen Sie gewachsen sind und wo Sie sich auf unsicheres Parkett begeben. Machen Sie sich Ihren Plan und lernen Sie, wie Sie sich auf unsicherem Parkett sicher bewegen können. Denn sichere Menschen bieten schneller die Stirn als unsichere.
  4. Beobachten Sie Ihre Körpersprache – wie wirken Sie:
    Wirken Sie schüchtern und klein oder nehmen Sie Raum ein?
    Nehmen Sie Raum so ein, dass andere diesen Raum respektieren?
    Trainieren Sie den sicheren Auftritt, denn: Fake it until you make it! ist eine gute Trainingssession. Allerdings müssen Sie auch Innenarbeit leisten. Denn äußere Sicherheit braucht Innere und Innere spiegelt sich authentisch in der Äußeren.
  5. Arbeiten Sie an Ihrer Positionierung, Ihrem Standing und an Ihrer Grenz- und Nahkampfkompetenz. Nahkampfkompetenz im Sinne von verbaler Verteidigung, die auch Hand in Hand geht mit körpersprachlicher Abwehr.
  6. Weisen Sie verbales Geplänkel gleich zurück, in dem Sie z.B.: Lassen Sie uns wieder auf das Arbeitsthema zurückkommen…sagen. Geben Sie also unpassendem und unerwünschtem verbalem Geplänkel keinen Raum. Auch das kann man trainieren um letzendlich aufzurüsten und wehrhaft zu agieren.
  7. Sagen Sie bei Übergriffen „Nein und STOP“, -klar und deutlich! Trainieren Sie sich im „NEIN sagen“! Eine abwehrende Geste mit beiden Händen unterstützt die Deutlichkeit der verbalen Aussage.
  8. Wenn es Hart auf Hart geht:
    Lassen Sie sich nicht bedrängen, lassen Sie sich keinesfalls erpressen. Wenn Sie Angst haben den Job zu verlieren und nun erdulden, ist das ein massiver Fehler. Wollen Sie wirklich in einem Unternehmen arbeiten wo Ihnen so etwas passiert? Schieben Sie den Riegel vor: Halt, Stop, Finger weg….Herr/Frau Sowieso, ich werde so laut Hilfe schreien, das das ganze Haus zusammenläuft – wollen Sie das? Machen Sie/Sagen Sie sowas nie wieder…
  9. Wenn es alleine nicht machbar ist.
    Holen Sie sich zeitnahe Hilfe und informieren Sie Vertrauenspersonen und professionelle Hilfsstellen sicherheitshalber auch von außen, denn das hilft bei der Vermeidung von internen Vertuschungsversuchen. Informieren Sie also Hilfsstellen außerhalb des Unternehmens und auch innerhalb.
  10. Dokumentieren Sie akribisch und nach bestem Wissen und Gewissen den Vorfall zeitnahe. Wer hat es mitbekommen, welche Zeugen gibt es? Welches Datum, welche Uhrzeit, Ort…..Was konkret ist passiert? Welche Handlung haben Sie gesetzt? Wie sind Sie aus der Situation herausgekommen? Was ist weiter passiert?

Und….sagen Sie die Wahrheit und nichts als die Wahrheit!

Ihre Patricia Staniek, Int. Consulting & Profiling